Die Zahlen steigen – und der Senat schaut zu. Immer mehr junge Menschen verlassen die Schule ohne Abschluss. Dies ist kein individuelles Scheitern, sondern politisch verursacht.

Wer heute ohne Abschluss die Schule verlässt, wurde von diesem Bildungssystem im Stich gelassen – und von den Verantwortlichen im Senat gleich mit.

Überfüllte Klassen, kaputtgesparte Schulen, fehlendes Personal: Das ist kein Naturgesetz, das ist das Ergebnis politischer Entscheidungen.

Während der Senat sich mit Ankündigungen schmückt, fallen jedes Jahr weiter Schüler_innen durchs Raster.

Soziale Herkunft entscheidet weiterhin über Bildungschancen. Wer reich ist, kommt durch. Wer Unterstützung braucht, bleibt zurück. Und genau daran ändert die aktuelle Politik viel zu wenig.

Es ist keine Bildungskrise – es ist eine Gerechtigkeitskrise.

Die Piratenpartei Berlin zeigt klar auf, was nötig ist:

Individuelle Förderung statt kaputtgespartem Frontalunterricht
Mehr Personal, kleinere binnendifferenzierte Lerngruppen, echte Unterstützung – statt Dauerüberlastung für Lehrkräfte und auch Schüler_innen.

Bildung darf nichts kosten
Kostenfreie Bildung, Lernmittel und digitale Ausstattung für alle. Chancengleichheit darf nicht vom Geldbeutel abhängen.

Inklusion statt Aussonderung
Ein Schulsystem, das aussortiert, produziert Schulabbrüche. Wir wollen eines, das unterstützt.

Mitbestimmung durch eine internetgestützte Abstimmungsplattform

Wichtige Fragen werden in schulweiten Abstimmungen direkt mit Hilfe dieser Plattform entschieden. Schüler_innen müssen endlich ernst genommen werden.

Digitale Bildung unabhängig von Konzernen
Freie Software, offene Lernmaterialien und echter Datenschutz – statt teurer Abhängigkeiten.

Jeder Schulabbruch ist einer zu viel. Und jeder einzelne ist das Ergebnis politischer Untätigkeit.

Seit Jahren sind die Probleme bekannt. Seit Jahren werden sie verwaltet statt gelöst.

Wir sagen: Schluss mit diesem Stillstand.

Berlin braucht ein Bildungssystem, das fördert statt aussortiert. Das Chancen schafft statt Ungleichheit zu verwalten.

Die Lösungen sind da. Wer sie nicht umsetzt, trägt die Verantwortung.

Wir sind bereit, das zu ändern.

Was denkst du?